Frauen 2 2021-08-28 Turnfahrt Appenzell

07:59 h W'thur HB-St.Gallen-Gais, 09:30 h Znüni Café Böhli in Gais, 10:30 h Wanderung Gais-Appenzell 2 ½ Std. 13:30 h Mittagessen Hotel „Hof“ Appenzell. 15:00 h Freizeit. 17:45 h Heimfahrt Appenzell-St.Gallen-19:22 W'thur HB

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Biberflade, Chueligurt und Buremalerei

Von Winterthur nach St. Gallen rasant in einem Schnurz,
die Fahrzeit gerademal eine halbe Stunde kurz.
Gemächlich im Appenzellerbähnli braucht's etwas mehr
nach Gais zum Znüni – die heiss ersehnte Einkehr.

Ein Schlaraffenland, das Café Böhli mit Konditorei,
auf den Auslagen Knuspriges, Süsses und viel Knabberei.
In der Gaststube Kaffee und Gipfel in entspannter Runde,
zur Stärkung vor der Wanderung in einer Stunde.

Dann geht’s los, der Regenschutz am besten schon montiert,
2 ½ Std. bis Appenzell wird nun marschiert.
Über grüne Matten, auf und ab – ganz toll,
gut zu gehen, weit zu blicken, alle sind des Lobes voll !

Ebenalp, Bogartenlücke, Alp Sigel und Wasserauen,
Schwende, Steinegg und Appenzell gibt’s zu schauen.
Schroffe Alpsteinfelsen bis in die Wolken rauf,
sanfte Hügel am Fuss mit stattlich' Höfen drauf.

So kennt doch jedes Kind das Appenzellerland,
festgehalten auf Heimatkunst – gemalt von Hand.
Nach ersten Schritten im Städtchen an der Sitter,
preisen grosse Lettern „Appenzeller Alpenbitter“ !

Nur – grad drückt ja noch gar nichts zum Runterspülen,
den Magen mit Kost nach hiesig' Brauch erst füllen.
Landsgemeindemahl: Chäshörnli, Siedwurst und Apfelmus,
ganz klar, auch im Familienhotel „Hof“ ein Muss !

Dazu etwas Wein oder ein frisches, kühles Bier,
Hopfentropfen der Brauerei Locher ist von hier.
Auch Säntis Whisky „Dreifaltigkeit“reift in Fässchen,
für Touristen verkorkt in apparten Fläschchen.

Verdauungsbummel ! Zweimal die Hauptgasse ab und auf,
zig Schaufenster verlocken zum Kaufen, kaufen, kauf !
„Echtes Appenzell“ zu Fresskörben geschnürt – und mehr,
ein Chueligurt für den Bauch, das Portemonnaie ist leer !

Plötzlich – wohlige Klänge durch alle Gassen dringen,
nach dem Almsommer Sennen das Vieh zu Tale bringen.
14 Alphörnler pressen Lobestöne durch die langen Stangen,
die stolzen Hirten – auch die Touristen – zu empfangen !

Mit den restlichen Batzen ein Kaffee Güx, Strudel oder Glacé,
ein Erlebnistag bei den netten Dibidäbi ist schon passé !
Letzter Treff - am Gleis der roten Bahn – und dann
Bagaschi bündeln, Abteil räumen, 19:22 h Winterthur an !

Herzlichen Dank an Regina Wiesendanger für den tollen Wandervorschlag und die zünftige Unterstützung bei meinen Vorbereitungen dieser Turnfahrt. Herzlichen Dank an unsere „neue“ Turnkollegin Ruth Tschudi für die Übernahme der Znünikosten zu ihrem Einstand in die Riege – grossartig! Herzlichen Dank an Nelly Züblin für die Föteli in die Galerie der homepage tvseen.ch.
Schön, dass so viele Turnerinnen mitkommen konnten!

Für 22 mitgereiste Frauen 2 – Uschi Boo