DTV / TV Seen 2019-12-13 Schussturnen

Nachdem die Turnerinnen und Turner die Turnunterhaltung erfolgreich auf und über die Bühne gebracht hatten, durften wir uns nach den energieraubenden Einsätzen etwas zurücklehnen und uns auf’s Schlussturnen freuen.
Nach dem letztjährigen Erfolg war die Vorfreude auf das Schlussturnen gross. Welche Herausforderungen würden wohl diesmal auf die Teilnehmenden warten??

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Nach der Instruktion der Kampfrichter trudelten auch schon die Turnerinnen und Turner in der Tägelmoosturnhalle ein und begutachteten gwundrig die verschiedenen Posten. Nach Benis Einlaufen wusste nun jeder, wie sich das mit «Sally» genau verhält und wer diese runter und wieder rauf bringt. Das Ziel war erreicht, niemand musste einen Kaltstart hinlegen. Per Los wurden die 11 durchmischten 4er Gruppen eingeteilt. Schade, dass von der Frauenriege nicht eine Teilnehmerin dabei sein konnte. Nach dem Fassen des Laufblattes ging es sofort los.

Schnell wurde klar, dass mit «zurücklehnen» nichts wurde. Alle Posten verlangten von den Gruppen einiges ab. Auf der Slackline und der rollenden Bobine musste man die Balance finden. Die Kondition wurde beim Balltransport durch das schwingende Seil auch zu Jahresende nochmals gefordert. Der eine oder andere Posten zeigten, dass der Gestalter doch auch schon Erfahrung hat im Fachtest Allround. Goba-Schläger und Beachball-Schläger wollten wohldosiert eingesetzt sein. Richtig viel Geschick, Kraft und Zusammenarbeit forderten viele Posten. Zum Beispiel beim Päcklitransport ohne Hände durch einen Hindernislauf, beim Ball-durch-die-Röhren-ohne-dass-etwas-runterfällt-und-das-noch-möglichst-schnell-Parcour oder ganz besonders beim Überwinden des überhohen Mattenberges. Daneben konnte man beim Musik-Quiz kurz durchatmen, bevor beim Aussenposten nochmals alle Kräfte zusammengeklaubt werden mussten, damit das Traktorrad überworfen und gerollt werden konnte. «Hölle..» oder «nicht SUVA-konform..» wurde gejammert 😊. Aber, Spass hat es allen gemacht und spätestens beim ersten «Prost» im Restaurant Freieck waren alle Mühen vergessen.

Wer etwas leistet, hat Hunger. Beim Spaghettiplausch mit verschiedenen feinen Saucen konnten unsere Schlussturnen-Gladiatoren die Energiereserven wieder auffüllen. Die Rangverkündigung brachte Klarheit darüber, wer sich denn ein Jahr lang uneingeschränkt Schlussturnen-Champion nennen darf. Geschafft hat es die Gruppe «Sieger der Herzen». Lisa, Tatjana, Patrick und André haben der Konkurrenz keine Chance gelassen.

Ein grosses Dankeschön an alle Kampfrichter, die auch dieses Jahr mit Stoppuhr bewaffnet für die Einhaltung der Regeln geachtet und Punkte notiert haben. Den Teilnehmern danke ich für das zahlreiche Erscheinen und den vollen Einsatz bei den Posten. 😊

Michael Rüttimann

 

 

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