Turnriege  2019-06-20  Eidgenössisches Turnfest in Aarau

TVS TUR BLD 2019 06 20 etf 1Die Seemer Turnerschar reiste zum Saisonhöhepunkt nach Aarau ans Eidgenössische Turnfest nach Aarau und stellte sich den Herausforderungen. Neben vielen sportlichen Einsätzen auf dem Wettkampfplatz konnten wir auch ein tadellos organisiertes Fest geniessen. Für Andi Leuthold war es der letzte Einsatz als Aktivturner. Vielen Dank Andi für Deinen unzähligen Einsätze unter Seemer Flagge.

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Nach 72 Turnfesten, diversen gefeierten Podestplätzen, 168 Liter Bier, 25kg Pommes ist Schluss….

06:00 Aufstehen! Zuerst der Kontroll-Check, was macht mein Körper? Spüre ich ein Jucken, Ziehen, Stechen und/oder Schmerzen? Zu meinem Erstaunen – nichts von allem. Geil! Ich bin ready für mein letztes Turnfest, nach 24 Jahren Aktivturner, glaube ich, ist die Zeit gekommen den Platz Jüngeren zu überlassen. Oder?? Aber he, nicht sentimental werden - die Pflicht ruft. Und das heisst die Jungs Elija und Timo wecken. Denn ihr morgen Ritual besteht darin, am Mami Tschüss zu winken, wenn Sie morgens zur Arbeit geht. Ok, 06:20 jetzt heisst es die nächsten 1.5 Stunden Vollgas zu geben, denn die Jungs müssen um 08:00 aus dem Haus – Kindergarten und Krippe. Nichts Neues für mich… nebst Zmorge Essen, Anziehen, Morgentoilette und Streitschlichten, auch kurz den Wetterradar überprüfen. Wetter in Winterthur, bedeckt mit Regenschauer gegen Mittag. Wetter am ETF, bedeckt mit Sonnenschein und um 17:00 Platzregen.

TVS TUR BLD 2019 06 20 etf 6Kindergartenrucksack mit Regenkleider bestücken. Anschliessend gemeinsames Frühstücken, Zähneputzen und Abmarsch. Elija ein kurzes Stück begleiten und dann verabschieden. Auch das gehört zum Ritual am Donnerstag. Timo im Dorfkern in Oberi in die Krippe bringen. Mittlerweile zeigt die Uhr 08:30, ab jetzt habe ich sturmfrei – halt Stopp. Du hast 3,5 Stunden Zeit bis zum Treffpunkt. Das passt, kurz die Mails checken und beantworten. Ja, die Arbeit geht weiter, auch wenn heute das ETF stattfindet.

Danke dem Info-Zettel von Samantha unserer Oberturnerin, sind meine 7 Sachen schnell gepackt. Da ich heute Abend bereits zurück nach Hause fahre, reicht meine Sporttasche. Pünktlich um 11:40 als ich mit der Vollpackung das Haus verlasse, setzt ein Platzregen ein. Immer „g’schmeidig blibe“ Regenschirm aufmachen und Abmarsch. Schliesslich hat Felix Blumer versprochen, dass der Regen am Nachmittag aufhört und die Sonne scheint. Ich glaube ihm jetzt einmal – er ist ja der Wetterprofi.

Bereits an der Bushaltestelle werde ich ein erstes Mal von einem Herrn angesprochen. Ob, ich denn als Helfer nach Aarau gehe. Nein, als Turner. War meine Antwort! Ich erklärte ihm dann, dass es für die über 67‘000 Turnerinnen und Turner aus Kapazitätsgründen nicht reicht – nur Freitag und samstags zu turnen.

Um 12:10 trafen wir uns am Bahnhof Winterthur. Nach dem Umsteigen in Zürich kamen wir um 13:28 in Aarau an. Wir hatten beschlossen, dass wir vor dem Wettkampf unsere Zelte aufstellen. Gut, auf zum Busbahnhof und den Bus Nummer 2 nehmen. Denn der Fussweg zum Zeltplatz dauerte gemäss Plan über 30 Minuten. Klar, nehmen wir den Bus. Wir sind zum Turner nach Aarau gekommen und wollen keinen Volksmarsch ablaufen. Bei der Haltestelle „Alte Badeanstalt“ verliess die ganze Meute den Bus und pilgerte zum Zeltplatz. Wo sollen wir auf der 30‘000m2 grossen Wiese unsere Zelte hinstellen? Da wir noch zu den ersten Campern zählten, war noch reichlich Platz. Welche Frage, es ist doch sonnenklar, wo der TV Seen seine Zelte aufrichtete. In der Mitte der Wiese! Im Zentrum leicht erhöht, man kann ja nie wissen. Bereits beim Zelte aufstellen bewahrheitete sich die Wetterprognose – und die Sonne schien herrlich vom Himmel. Mit der Sonne stiegen die Temperaturen explosionsartig nach oben. Beim Aufstellen kamen dann erste, kleine Tücken hervor. Abgebrochene Zeltstangen, wo und wie soll die „TV Seen Zeltburg“ aussehen? Wo sollen wir mit dem Pavion hin? Dies und andere Sachen ging bei einigen Turnerinnen und Turnern nicht ganz spurlos vorbei und Ihr Ying und Yang kippte kurz aus der Balance. Fluchen hilft bekanntlich aufgestaute negative Energie loszuwerden. Als dann die Uhr bereits 14:45 zeigte, mussten wir kurz Gas geben, damit wir rechtzeitig zum Sprung in der Halle waren.

TVS TUR BLD 2019 06 20 etf 2Mit zügigen Schritten und immer noch leicht, gereizter Stimmung machten wir uns auf ins Festgelände. Melanie informierte uns über das weitere Vorgehen und richtete motivierende Worte an die Turnerschar. Kurz umziehen, kurzes einlaufen, in die Halle und auf unseren Einsatz warten. Das nenne ich eine speditive Vorbereitung. 15:42, der TV Seen wird aufgerufen sein Sprungprogramm zu zeigen. Nach etlichen Startschwierigkeiten der Musik klappte es. Und wir konnten unser Programm springen. Mit der Note 8:29 gelang uns eine gute Note. Wir konnten nicht ganz an die Note der RMS anknüpfen. Nach dem Programm wollten alle nur noch raus, denn die hohen Temperaturen liessen die Halle zu einer tropischen Masoala Halle werden. Der Schweiss lief nur noch so runter. Wir suchten das nächste Festzelt, wo wir uns verpflegen und die Zeit bis zum nächsten Einsatz zu überbrückten.

Nach einer guten halben Stunde Pause schwärmten die Turnerinnen und Turner bereits wieder aus. Für mich hiess es, die Beine hochlagern, denn ich war den bevorstehenden Disziplinen nicht im Einsatz. Die Jungs und Mädels, welche den Fachtest Allround absolvierten, machten sich auf den Weg zum Wettkampfplatz. (Michael R.) Nach kurzem und improvisiertem Einspielen mussten wir bereits auf den Startplatz, der Kampfrichter mit der Uhr und die Zähler standen bereit. Licht und Schatten lagen zu diesem Zeitpunkt sehr nahe beisammen. Den einen Teams lief es viel besser als in Trüllikon und bei andern wollte es einfach nicht klappen. Im Durchschnitt lieferten wir knapp eine bessere Leistung als noch an der RMS. Die Note von 7.55 entspricht noch nicht unseren Vorstellungen und dem was wir leisten könnten. (Michael R.)

Statt auf der faulen Haut zu sitzen, unterstützte ich die Jungs im Weitwurf. Meine Aufgabe bestand darin die Wurfkörper vom Sektor nach aussen zu werfen, von da übernahm André und er hatte die Wurfkörper ganz nach vorne zurückgeworfen. Die Anlage, der Wind, das Wetter versprach tolle Weiten. Hatte Chrigi im Training eine Qualifikationsweite von 55 Metern gefordert. So galt es diese jetzt zu bestätigen oder mit einem Exploit eventuell zu steigern. Auch Timo, mit verletztem Fuss (Bänder und Sehnen gerissen) startet am Wettkampf. Die Teilnahme am Wettkampf wurde vom Arzt sowie Arbeitgeber bewilligt. Warum sollten wir auf Ihn verzichten? Warf er den Wurfkörper – aus dem Stand auf knapp 60 Meter. Wohlbemerkt die Note 10, liegt bei 63 Metern!!!! Als Resultat erreichten die Werfer eine Note 8.89. Nebst dem Wurf und dem Fachtest fand zeitgleich auch noch die PS80 statt. Unter der Leitung von Constantin sprinteten die Jungs und Mädels eine fantastische Note von 9.55 heraus!

Nach dem 2. Wettkampfteil besammelten wir uns wieder im Festzelt. Was Anbetracht des Wetters keine schlechte Idee war. Der Himmel über den Jurazügen verdunkelte sich rasant, es braute sich ein heftiges Gewitter zusammen. Zum Glück zog das Wetter an Aarau vorbei und so blieben wir den Rest des Abends im Trockenen (zumindest aussen). TVS TUR BLD 2019 06 20 etf 7Der Treffpunkt für den letzten Wettkampfteil (3-teiligen Vereinswettkampf) war um 17:45. Auch ich war auf der Jagd nach Punkten und Noten dabei. Im Schleuderball galt es für mich mein Trainingsresultat zu bestätigen – nein ehrlich gesagt wollte ich mich nochmals steigern. Auch im Schleuderball hatten wir eine Qualifikation, bei den Herren lag diese bei 43 Metern, bei Frauen bei 30 Metern. Was einer Note von 8 entspricht. Nach meinem haarsträubendem, katastrophalen Auftritt an der RMS in Trüllikon, musste ich ebenfalls durch die Quali. Nun, galt es die Weite zu bestätigen. Waren das 43 Meter? Der erste Wurf gelang mir sehr gut. Der zweite passte noch besser und so wurde auch das «Täfeli» nach hinten versetzt. Die Bestätigung kam beim Messen. Yes, die Weite von 45,36 wurde mir geschrieben. Zufrieden und glücklich beendete ich den Wettkampf. Die anderen Werfer(innen) konnten Ihre erhofften Weiten nicht ganz umsetzen. Das Resultat mit der Note 8.5 lässt sich dennoch sehen.

Noch eine gute Stunde dauerte es, bis unsere letzte Disziplin an der Reihe war. Der 1-teilige Vereinswettkampf mit dem Schaukelringprogramm. Als Anstösser habe ich die Aufgabe die Turner auf den Takt anzustossen, die Einsätze dürfen nicht verpasst werden. An den beiden letzten Turnfesten in Yverdon und in Trüllikon passt bei uns Anstösser, wie auch bei den Turnern und Turnerinnen so einiges noch nicht ganz. Was mit schlechten Noten bewertet wurde. Das war für uns der Ansporn, es am ETF besser zu machen. Auch bei den Schaukelringen konnten wir uns steigern was mit einer Note von 7.39 belohnt wurde.

So schnell und schmerzlos geht eine über 2 Jahrzehnte dauernd Turnkarriere zu Ende. Wehmut? Bis jetzt spürte ich davon noch nichts. Zuerst das obligate Foto, anschliessend auf den Erfolg anstossen. Nach 24 Jahren Aktivturner gibt es immer wieder Momente, die du noch nie erlebt hast. So wartete ich geschlagene 15 Minuten, bis ich meinen ersten Schluck Bier zu mir nehmen durfte. Das Schlimme an der Sache war, dass ich TVS TUR BLD 2019 06 20 etf 10mein Bier 10 Minuten in der Hand halten musste!! Ohne einen Schluck zu trinken….!!? Nach dem gemeinsamen Nachtessen hiess es für mich schon bald den Zug nach Hause zu nehmen. Freitag ist Papitag und das Kindergartenfest war auch noch geplant. So fuhren David, Adrian und ich mit Zug zurück nach Winterthur.

(Martin S.) Auch unsere gestandenen Mannen und Frauen von der Fitnessriege kämpften am Eidgenössischen um Punkte und Ehren. Die drei Fit & Fun-Disziplinen fanden im Vorort „Rohr“ statt währendem der Schleuderball auf dem Hauptplatz im „Schachen“ geworfen wurde. Somit durfte die Fitnessriege noch eine fünfte Disziplin durchführen, nämlich das Pendeln im vollen Bus zwischen Schachen und Rohr. Beim eigentlichen Wettkampf konnten die Turner und Turnerinnen nicht ganz an die Leistungen der RMS Trüllikon anknüpfen. Es schlichen sich immer wieder Fehler in die Abläufe ein. Auch waren nicht alle Turner so fit wie gewünscht. Immerhin schaute am Schluss eine Klassierung im guten Mittelfeld heraus und das Wichtigste: Die Vorbereitung und der Wettkampf selber waren für alle ein tolles ge-meinsames Erlebnis. Das ETF war schliesslich für Ruedi Furter auch der Abschluss seiner Trainertätigkeit für die Fitnesser. Herzlichen Dank an Ruedi Furter. Schön dass sich für seine Funktionen bereits Nachfolger gefunden haben. (Martin S.)

Es geht weiter…, ich bin wieder zurück. Am Freitagabend kehrte ich, nach meinem Papi Tag und dem Kindergartenfest von Elija, um 22 Uhr zurück ans ETF. Ich machte mich auf den Weg zum Zeltplatz, um meine Schlafutensilien zu verstauen. Wie ich gedacht habe, traf ich auf dem Zeltplatz auf einige Jungs und Mädels von Seen. Als alle sich umgezogen und schick gemachten hatten, marschierten wir gemeinsam zurück ans Fest. Treffpunkt wie könnte es anders sein – das Barzelt. Frühmorgens um 01:30 beschlossen die «Müden» unter uns sich Richtung Zeltplatz zu verschieben. Auch für mich war es an der Zeit mich aus Ohr zu legen. Musste ich doch am Samstag um 05:45 aufstehen!!!  - Kampfrichtereinsatz beim Weitsprung stand für mich an. Nach kurzer Nacht, machte ich mich zu Fuss und Bus auf den Weg zur Kaserne, zur Kampfrichtermeldestelle. Pünktlich um 7 Uhr stand ich mit den anderen Richtern auf dem Platz und lauschte den Anweisungen. Da der Wettkampfbeginn um 8 Uhr war, blieb mir zum Glück noch genügend Zeit mich mit Kaffee zu stärken. Vor dem Wettkampf richteten Dänu, Patricia, Cyril und ich die Anlage 4 ein. Pünktlich zum Start konnten wir den ersten Verein begrüssen. Das Highlight auf unserer Anlage waren die Männer vom Turnverein Buttikon-Schübelbach (ETF 3.Platzierten, 1 Stärkeklasse und Nachbarsort!! vom Turnfestsieger STV Wangen SZ) 8 Jungs waren zum Weitsprung angetreten, folglich hatten Sie 24 Sprünge zu absolvieren. Alle 24 Sprünge waren gültig. Kein Sprung war ungültig! Chapeau. Nach einer kurzen Pause endete mein Einsatz als Kampfrichter. Kurzer Blick auf die Uhr. Ich hatte noch genügend Zeit, um mich beim Mittagessen zu verpflegen.TVS TUR BLD 2019 06 20 etf 13

Um 15:00 Uhr mussten sich alle vom TV Seen beim Parkplatz einfinden. Eine Überraschung stand auf dem Info-Zettel. Was könnte das sein? Hat das etwas mit mir (uns=Michi) zu tun? Kurz nach dem Treffen lüfteten Chrigi, Kuschel das Geheimnis, ja die Überraschung war für uns zwei gedacht. Wir mussten gegeneinander zu einer Challenge antreten. «Andi vs. Michi ETF Challenge». Zuerst wurden die Aktivturner aufgeteilt. Die Hälfte zu mir, die andere zu Michi. Nun war mein Gewinner-Instinkt definitiv ausgebrochen. Für mich war klar, dass ich diese Challenge gewinnen wollte. Alles oder nichts!! «the second place is the first loser place» Ob ich gewonnen habe, oder nicht? Gleich mehr… Zuerst gab es Fragen zum WTU, ZTV und STV was sehr ausgeglichen war und nach dem ersten Teil ein Unentschieden resultiert. Yes. Meine Chancen auf den Sieg sind immer noch da. Als Nächstes stand ein Bilderrätsel auf dem Programm, welches ganz spezielle Momente in den vergangenen Turnjahren zeigte. Hab’ ich gelacht…, ehrlich! Mussten wir bei den nächsten Disziplinen auf dem Festgelände Fotos mit verschiedenen Turnern und Turnerinnen machen. Bei Teams gaben hier Vollgas. Zum Schluss stand die «Renn-Dreh-Langlauf-Challenge» auf dem Programm. Immer noch waren beide Teams nach beieinander und so musste die Entscheidung hier fallen. Zuerst mussten wir über die Wiese zum Ring rennen, anschliessend im Ring sich 10x um die eigene Achse drehen, dann «direkt» zum Start zurück und zu zweit mit den Holzskiern um das Blumenbeet laufen und wieder zurück zum Start/Ziel. Sehr, sehr schnell war klar, dass das Team von Michi diese Disziplin gewinnen würde und somit auch die ganze Challenge. Die Gründe waren sehr schnell klar. Im Team von Michi waren die Jungs und Mädels, welche das Holzskilaufen in Perfektion beherrschen. Und zum anderen hatte ich das Pech, dass in meinem Team jene Jungs waren, welche auch ohne 10-fach Drehung um die eigene Achse bereits mit Schlagseite unterwegs waren. So verloren wir deutlich. Nicht nur die Disziplin verlor ich, sondern auch die Challenge. War ich doch ein wenig frustriert. An dieser Stelle möchte ich mich bei meinem Team bedanken um mich gleichzeitig entschuldigen, dass ich zwischendurch sehr forsch und laut wurde. Das liegt daran, dass ich nicht verlieren kann. Mein Motto: „Nur der Sieg zählt“. Nach einer kurzen Phase der Frustration war ich dann beim Bier wieder bester Laune. Und klar gönne ich Michi den Sieg. Ich bedanke mich bei Christian Huber Kevin Mayer Samantha Fischer für die Idee, die Umsetzung und das Organisieren dieser coolen Challenge für uns zwei. Das hat mich wirklich gefreut und für mich ist das ein gelungener Abschluss meiner Turnkarriere. DANKE VIEL MAL.

TVS TUR BLD 2019 06 20 etf 9Nach dem Anstossen auf die Challenge und das ETF beschlossen einige sich ein Bad in der Aare zu genehmigen und die anderen machten sich auf den Weg zum Bahnhof, wo die Rangverkündigung von Fabian Rechtsteiner angesagt war. Froh gelaunt und mit den Skiern bepackt liefen wir (Michi und ich) das «kurze Stück» zum Bahnhof. Leider durften wir Fabian nicht zum Podest begleiten. Es waren nur die Fahnenträger(innen) und Turner(innen) für den Einmarsch vorgesehen. Keine Skispringer!! Also ehrlich gesagt, sehe ich keinen Unterschied ob jetzt der Fahnenträger oder ein Skispringer unseren Fabian aufs Podest begleiten durfte. So kämpften wir uns bis zum Bühnenrand und bejubelten seinen 3. Rang im Turnwettkampf, lautstark. Fabian, super Leistung.

Als Nächstes stand unser gemeinsames Nachtessen mit allem auf dem Programm und so begaben wir uns zur Fressmeile auf dem Festgelände. Ihr kennt das alle, je grösser die Auswahl, desto schwieriger die Wahl. Ich entschied mich kurzerhand für einen Burger mit Pommes. Nachdem alle Ihre Stärkung zu sich genommen hatten, war der nächste Fixpunkt 23:00 Uhr im Barzelt. Hier trafen wir uns alle, um auf das Turnfest und die Leistungen anzustossen. Mit Freunden, Musik, und kühlem Getränk lässt sich problemlos ein Abend oder eine Nacht verbringen.

Nach einer ruhigen und kurzen Nacht standen wir erst um „08:45 Uhr“ auf. Nun hiess es alle Zelte den Pavillon und alles abzubrechen. Gegen Mittag verliessen wir den Zeltplatz und trafen uns vor der Turnhalle wieder. Müde und übernächtigt dösten wir vor uns hin und warten auf unsere Zeit, damit wir den Extrazug zurück nach Winterthur besteigen konnten.

Wir Winterthurer-Vereine hatten geplant, dass wir alle zur gleichen Zeit mit dem Zug nach Hause fahren konnten. Die Idee war, dass alle Vereine vom Bahnhof quer durch die Altstadt zum Vögeli-Park marschierten und dort einen würdevollen Abschluss vom ETF geniessen konnten. Danke den Organisatoren Bruno und Tanja, welche diese Aktion organisierten. Der Dank geht auch an die Männerriege Hegi, welche für das Zubereiten der Würste im Einsatz standen. Mit Bier und Wurst feierten wir den Abschluss bei schönstem und strahlendem Sonnenschein. Als ich zusammen mit Michael um 19:15 Uhr den Weg Richtung Bahnhof unter die Füsse nahm, entschieden wir spontan, einen Abstecher durch die Steinberggasse zu nehmen. Eine Abkühlung im Brunnen musste als Abschluss noch sein. So endete mein letztes Turnfest als Aktivturner mit einer Abkühlung im Jud- Brunnen.

Andreas LeutholdTVS TUR BLD 2019 06 20 etf 5

 

Resultate

Aktive 3-teiliger Vereinswettkampf, 3. Stärkeklasse

1. Wettkampfteil Sprung 8.29
2. Wettkampfteil Fachtest Allround
Pendelstafette
Wurf
7.55
9.55
8.89
3. Wettkampfteil Weitsprung
Schleuderball
8.97
8.50
  Total
Rang
25.51
177. von 293

 

Aktive 1-teiliger Vereinswettkampf, Geräte

  Schaukelring 7.38
  Rang 85. von 88

 

Frauen/Männer 3-teiliger Vereinswettkampf, 3. StärkeklasseTVS TUR BLD 2019 06 20 etf 14

1. Wettkampfteil FF1 9.20
2. Wettkampfteil FF2 8.66
3. Wettkampfteil Schleuderball 7.91
  Total
Rang
25.77
87. von 143

 

Frauen/Männer 1-teiliger Vereinswettkampf, Fit & Fun

  FF3 8.57
  Rang 10. von 22

 

Einzelwettkämpfe

Leichtahtletik 6-Kampf Männer (916 Teilnehmer)

313.
437.
535.
651.
Jonas Anderegg
Jan Weber
Fabio Cescato
Konstantin Canora
3447
3253
3113
2928

 

Turnwettkampf Kat B Turner Aktive (738 Teilnehmer)

3. Fabian Rechsteiner 29.50

 

Turnwetkampf Kat B Turnerinnen Aktive (514 Teilnehmer)TVS TUR BLD 2019 06 20 etf 8

405. Larissa Gosch 23.27