DTV / TV Seen Jugend Oberstufe  2018-08-25  Jugend-Reisli

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GEM JUK BLD 2018 08 25 Jugend Reisli--> Fotos

Am Samstag, den 25. August standen 7 Turnerinnen, 18 Turner und 6 Leiter freiwillig früh auf, für das zweitägige Jugend-Reisli nach Grindelwald. Aufgrund verwirrender Fahrplanangaben legten wir auf dem Hinweg einen längeren ungeplanten Aufenthalt in der schönsten Stadt der Schweiz ein. Kurz nach Mittag sind wir dann doch noch in Grindelwald angekommen. Zuerst marschierten wir zu unserem Hostel, wo wir unsere schweren Rucksäcke deponierten.
Das regnerische Wetter lud nicht wirklich zum Wandern ein. So übersprangen wir die geplante kurze Wanderung und brachen direkt auf Richtung Sportzentrum. Dort angekommen, tauschten wir die Wander- gegen Kletterschuhe und versuchten uns beim Bouldern. Auch für trainierte Turner war dies recht anstrengend. In der wohlverdienten Verschnaufpause sahen wir uns den Eishockeymatch an, der nebenan lief. Anschliessend wechselten wir ins Hallenbad, wo wir die Rutsche runter sausten, Ball spielten oder mache gar einen Rückwärtssalto vom Einmeter wagten.

Das Baden hat uns alle hungrig gemacht. Im Coop nebenan kauften wir sowohl für das Abendessen als auch für den Lunch am Sonntag ein. Zurück im Hostel bezogen wir zuerst die Zimmer. Dann wurden die Würste auf den Grill geworfen. Es gab Wurst mit Salat und Brot und zum Dessert Kuchen. Anschliessend spielten wir in grosser Runde ‚Die Werwölfe von Düsterwald’. Julian Bäcker, der böse Werwolf hat uns leider alle gefressen. Dann wurde es nicht nur für die Dorfbewohner von Düsterwald Nacht, sondern auch für die Seemer-Jugend in Grindelwald.

Da der First Flieger kaputt war und wir diesen somit leider auslassen mussten, konnten wir am Morgen zumindest etwas länger schlafen. Gestärkt vom Frühstück-Buffet machten wir uns mit Sack und Pack auf den Weg hoch ins Dorfzentrum. Zum ersten Mal sahen wir auch, in was für einer eindrücklichen Bergwelt Grindelwald liegt, denn die Sicht war etwas besser. Oben im Dorfzentrum angekommen, suchten wir das Postauto, dass uns auf die Grosse Scheidegg bringen sollte. Die Dame im Kassenhaus hatte, trotz unserer Anmeldung über das Tourismuszentrum, nicht mit uns gerechnet. Unkompliziert organisierte sie kurzerhand ein Postauto nur für uns. Der Fahrer fuhr mit uns die wohl schmalste Postauto-Strecke hoch, die es gibt. Unterwegs erzählte er uns zudem noch was über die umliegenden Berge. Als Dank sangen wir ‚Ein Hoch auf unseren Busfahrer’. Das hat er sich verdient.

Oben angekommen, liefen wir den Panoramaweg Richtung First. Die Berge waren etwas angezuckert vom Vortag und so flog auch der ein oder andere Schneeball. Zügigen Schrittes wanderten wir Richtung First. Einigen wenigen war es etwas zu zügig, sie nahmen daher eine Abkürzung, während der Rest Kurs auf den Gipfel nahm. Oben auf dem First wagten wir uns auf den Steg des Cliff Walk. Anschliessen ging es anstatt mit dem First Flieger, der ja leider kaputt war, zu Fuss zum Schreckfeld hinunter. Dort gönnten wir uns eine wohlverdiente Mittagpause bei herrlichem Panorama und sehr neugierigen Kühen. Fast hätten wir unseren Zmittag mit ihnen teilen müssen.
Bevor es weiter ging, mussten die Kleinsten zur Grössenkontrolle antraben. Glücklicherweise erfüllten alle Teilnehmer die Grössenlimite und die komplette Gruppe konnten mit den Mountain Carts den Berg hinunterrollen, die einen etwas rasanter, die anderen eher gemütlich. Bei der Station Bort wechselten wir von vier auf zwei Räder und weiter ging es mit den Trottinetts. Viel zu schnell waren wir unten in Grindelwald. Es blieb uns noch ein Stündchen, um das Dorf zu erkunden, den Spielplatz zu testen oder einfach ein bisschen zu ‚chillen’, bevor unser Zug fuhr.

Auch auf der Rückfahrt hat es mit der Reservation im ersten Zug nicht geklappt. Doch man wies uns unkompliziert ein anderes Abteil zu. Glücklicherweise erwischten wir auf dem Rückweg sogar mal alle Züge und kamen so zur geplanten Zeit in Seen an.

An der Stelle möchte ich noch Christian Huber für die Organisation dieser tollen zweitätigen Reise danken.

Verfasst von:
Samantha Fischer