Veteranen 2017 Jahresbericht des Obmanns

Liebe Kameraden

3Mio. Preisgeld am Tennisturnier in Australien. 7 Fr. Stundenlohn für unsere Arbeit am Kant. Turnfest in Rikon – krass. Doch was kümmert uns dies, Hauptsache ist doch, dass wir und unsere Liebsten gesund sind, wir mit unseren Kameraden eine schöne Wanderung, einen guten Schüblig, dazu ein Bier oder ein Glas Wein geniessen dürfen. Wenn ich auf das Jahr 2017 zurückblicke durften wir dies oft geniessen und dazu auch viele schöne Stunden zusammen verbringen.

Gerne berichte ich kurz über das vergangene Vereinsjahr, wo gute Kameradschaft und Gemütlichkeit herrscht.

Mit der 97. Jahresversammlung durften wir das Vereinsjahr am 31. Januar im Rest. Freieck offiziell starten. Viel Freude hat mir das Feiern von runden Geburtstagen bereitet, durften wir doch 22 Kameraden (15 mit 2 Fl. Wein 7 Karten) zu einem runden Geburtstag gratulieren! Leider mussten wir auch einen Todesfall verkünden und es gab auch wieder Besuche die mehr Krankenbesuch als Geburtstagsfest waren.

Zum Jahresprogramm

Der erste Anlass nach der GV war das traditionelle Kutteln essen im Burehus welches zusammen mit der Männerriege durchgeführt wurde. Kutteln ist nicht jedermanns Sache! Doch für MR und VR offenbar eine Delikatesse, folgten doch 39 Kameraden der Einladung.

Wochentreffs:

Die Beteiligungszahlen schwanken je nach Tagungslokal, Jahreszeit und Wetter recht unterschiedlich. Es sind zwischen 6 und 26 Teilnehmern, leider ist hier die Teilnehmerzahl immer noch nicht steigend. Doch der erste Wochentreff im Frohsinn Eidberg war ein Erfolg, 26 Teilnehmer – zudem hat uns H.R. Koblet noch sehr ausführlich über die Geschichte dieses Lokals informiert. Zum ersten Mal war auch Minigolf bei einem Wochentreff in den Sommerferien angesagt, immerhin 16 Golfer versuchten ihr Glück mit den kleinen Bällen.

Monatsausflüge:

9.2.16 Besichtigung der Firma Rieter Winterthur, auf den gewohnten Apèro mussten wir leider verzichten. Die Organisation dieses Anlasses war eine besondere Herausforderung, die Verantwortliche bei Rieter war offenbar mehr im Ausland beschäftigt als in Winterthur deshalb habe ich auf meine Anfragen meistens sehr spät wieder eine Antwort erhalten. Trotzdem, es hat alles geklappt und wir durften einen interessanten Nachmittag verbringen und wurden sogar noch mit Kaffee und Kuchen verwöhnt. Die Führer waren manchmal so in die Themen vertieft und die vielen Fragen unserseits machten die Besichtigung zu einem Marathon. Was dann leider für Heinz etwas zu viel war und wir ihn mit dem Notfall ins Spital überführen mussten, zu Glück war die Notfallversorgung sehr schnell zur Stelle, so dass er schon nach kurzer Zeit wieder an unseren Anlässen teilnehmen konnte. Zum Ausklang der Besichtigung haben sich dann einige noch in der nahegelegenen Pizzeria verpflegt.

2.3.17 Die Wanderung zu Dölf Rösli im Frohsinn ist natürlich ein Muss in unserem Jahresprogramm. Auf der Einladung stand „auf die Wetterprognose ist kein Verlass“ Was diesmal auch zutraf, bei guten Wetterverhältnissen erreichten wir Dägerlen. Ob die Wetterprognosen doch einige von der Wanderung abhielten, es folgten „nur“ 33 Kameraden unserer Einladung, letztes Jahr waren bei misslichen Verhältnissen 39 Kameraden in Dägerlen. Im Frohsinn wurden wir, wie jedes Jahr, aus der gutbürgerlichen Küche verwöhnt. Leider musste ich etwas früher die fröhliche Runde verlassen, aus diesem Grunde möchte ich keine Gerüchte verbreiten und hier nichts mehr anfügen.

6.4.17 Ochsen Trüllikon bei strahlendem Sonnenschein konnte die Wanderung über Guggere-Wildensbuch von 14 Kameraden in Angriff genommen werden, deshalb haben einige Wanderer sicher einen etwas längeren Zwischenhalt eingelegt und die Aussicht in die Voralpen genossen. Die kürzere Strecke Ossingen – Husemersee haben 13 Kameraden unter die Füsse genommen. Zur guten Stimmung haben das gute Essen und 40 Veteranen im Ochsen viel beigetragen.

Der Obmann konnte hier über erfreuliches und weniger erfreuliches berichten, mussten sich doch vier Kameraden krankheitshalber abmelden, aber auch ein 90 Geburtstag durfte vermeldet werden. Erfreuliches konnte auch von der GV des Turnvereins erwähnt werden, sind doch wieder 55 Turnende und ca. 70 Jugendriegler aktiv. Auch durften sehr schöne Kassenstände vermeldet werden.

4.5.17 Zum 2. Mal war dieses Jahr wiederum einen Besuch in der Guwilmühle angesagt. Die Beteiligung war diesmal viel besser waren doch 38 Vertanen anwesend, die grosse Wanderung absolvierten 21, die Kleine auch noch 13 und nur vier benutzten das Auto. Hier durfte ich Albert Früh, der zum ersten Mal mit uns reiste, und unser ältestes Mitglied Hans Manser begrüssen. Leider waren die Würste zu lange im Rauch so dass wir uns fast die Zähne ausbissen. Als Entschuldigung gabs dann einen oder zwei gratis Schnaps. Mit etwas Hunger haben sich dann einige bei strahlendem Sonnenschein im Elggerhof mit Frühlingsrolle und Bier verpflegt. Der Hunger hat uns dann noch weiter verfolgt so dass wir im Burehus für 23 Uhr noch 9 Portionen Schnipo reservieren liessen. Frohgelaunt und gestärkt durften wir um Mittnacht mit René zum Geburtstag anstossen. Den Zeitpunkt der Heimreise lasse ich hier bewusst offen!

Der Sommer gehört natürlich unseren Grillpartys die wir bei sehr heissem und durstigem Sommerwetter, aber schön im Schatten, wiederum 2-mal bei Hermann Bänninger genossen. Sehr viel Spannendes wusste uns Hermann zu erzählen, erstens über 100 Jahre Bänninger am Sennhofweg und zweitens über seinen ganzen Stolz, seinen Hürlimann Traktor, mit dem er schon viele schöne Touren unternommen hat.

Bei Köbi Koblet war es dann wirklich heiss 32 Grad im Schatten! Trotzdem wagten sich 39 Veteranen an die Oberseenerstrasse. Zum ersten Mal dabei war hier Beat Zeller, natürlich haben wir uns zuerst wieder an die alte Geschichte erinnert, als im Turnverein noch Korbball angesagt war. Zwei Appenzeller kennen natürlich das Schulhaus Schönengrund nicht, die Gemeinde Schönengrund AR aber sehr wohl, dank dieser Verwechslung waren dann nicht alle gemeldeten Korbballer im Schulhaus Schönengrund anwesend.

Unsere „Grillöre“ Roger und Bruno haben die Steaks und die Würste wiederum professionell zubereitet. Herzlichen Dank an Hermann und Köbi welche uns die Lokalitäten jeweils gratis zur Verfügung stellen sowie dem ganzen Team, welche die Grillnachmittage organisiert und natürlich unserem Jahrgang 1947 die unsere Kasse großzügig aufgefüllt haben. Speziell erwähnen möchte ich hier mal die vielen Kuchenbäcker und Bäckerinnen welche uns jedes Jahr die feinen Desserts zubereiten, wobei der obligate Grappa nicht fehlen darf, welcher auch immer von grosszügigen Spendern angeboten wird.

7.9.17  (Bericht) Die Firma Knöpfel hat wiederum eine spannende Reise zusammengestellt, welche 49 Veteranen unter die Räder nahmen. Die Reise führte uns über Egerkingen mit Kaffeehalt nach St. Ursanne, ein mittelalterliches Städtchen am Doubs. Leider konnte ich an diesem Ausflug nicht teilnehmen. Was mir aber zugetragen worden ist möchte ich hier kurz erwähnen. Das Restaurant „des deux-Clefs“ in welchem das Mittagessen angesagt war, sah von Aussen nicht sehr vertrauenswürdig aus, mancher fragte sich ob es hier wirklich etwas Essbares gibt? Zur Freude aller hat der äussere Eindruck getäuscht und es wurde ein super Menü serviert. Die Stadtführung war leider etwas kurz, der Führer hätte noch sehr viel Interessantes über den Ort erzählen können, aber es stand noch eine lange Heimreise an. In Seen wartete zudem der vom Cafi Burehus gespendete Znacht. Herzlichen Dank an Spender und Organisator.

5.10.17 Traditionsgemäss führte uns der erste Ausflug im Jahr bisher nach Langenhard. Den Aufstieg über „Tüfelschile“ konnten wir infolge von Schnee und Eis oft nicht begehen. Auch der kürzere Weg war manchmal ziemlich beschwerlich. Dieses Jahr verschoben wir den Ausflug in den Spätsommer und konnten so den Aufstieg über die Tüfelschile, mit dem abgebrochenen Felsen, richtig geniessen. Auch den von unserem Wanderobmann nicht eingeplanten Zwischenhalt können wir fürs nächste Jahr durchaus ins Programm aufnehmen. Dank der eingelegten Pause entschliessen sich dann vielleicht noch mehr Kameraden die lange Wanderung mitzumachen. Wobei ich erwähnen möchte, dass immerhin 21 von 39 Veteranen diese Route gewählt haben, was sehr erfreulich ist. Dank dem feinen Essen sowie der freundlichen Bedienung in der Linde werden wir sicher im nächsten Jahr wieder vorbeikommen.

3.11.17 Steinenkreuz, bereits eine Stunde früher als im Jahresprogramm aufgeführt machten sich einige auf den Weg (Zug) nach Eglisau, so dass sie die wunderbare Wanderung durch die Rebberge mit Sicht auf den Rhein und in die Berge bei strahlendem Sonnenschein etwas länger geniessen konnten. Oder war es nur um in der „Füchslibeiz“ etwas länger zu verweilen? Leider haben es die schönen Fotos die Heinz gemacht hat nicht auf unsere Homepage geschafft, ev. können wir das noch nachholen. Die Metzgte hat uns wiederum geschmeckt, viele von uns mussten 2-mal bestellen obwohl die Portionen eigentlich gross genug waren. Dank dem grossen Interesse der vielen anwesenden Teilnehmer müssen wir trotz abweichendem Tag diese Metzgete wieder ins Jahresprogramm aufnehmen.

Den Jahresabschluss bildeten das Chlausjassen und der Jahresabschluss-Apéro im „Burehus“.

Leider konnte ich am Chlausjassen nicht teilnehmen. Unser Jass-Chef Heinz Studer leitete das Spiel wiederum sehr souverän und auch vom Znacht „Gehacktes mit Hörnli“ habe ich nur Positives gehört. Der Jahresabschluss-Apéro war sicher ganz speziell, leider zum letzten Mal zubereitet von Elsbeth und René. Was Datum: 20. März 2018 TVS_VET_BER_2017_Jahresbericht_Praesident.docx Seite 3 von 4 sie uns alles aufgetischt haben ist einfach sensationell, wir werden wohl nie mehr so verwöhnt werden (was ich zwar nicht hoffe). Zudem wurde das Essen auch noch vom Burehus gespendet. Ganz, ganz herzlichen Dank.

Lediglich eine kleine Spendenaktion mit dem Säuli hat uns Elsbeth zugestanden. Allen die doch grosszügig gespendet haben vielen Dank. Damit verabschieden wir ein interessantes, vielseitig gestaltetes Jahr 2017. Allen die zum Gelingen dieses Vereinsjahres behilflich waren, meinen herzlichsten Dank. Vor allem meinen Vorstandskameraden welche ihre Arbeiten ohne grosse Sitzungen und Besprechungen sehr gewissenhaft und zuverlässig erledigt haben. Peter Treier und seinen Gehilfen für die Organisation der Anlässe. Vielen Dank an Hermann und Köbi, dass wir immer wieder eure Gastfreundschaft mit der ganzen Infrastruktur geniessen dürfen. Danken möchte ich auch den Autofahrern, die kostenlos unsere älteren oder gehbehinderten Kameraden zu den Tageszielen mitgenommen haben, so dass fast allen Gelegenheit geboten wurde dabei zu sein.

Die Besuche erfreuten sich wiederum reger Teilnahme wir konnten gemäss Statistik von unserem WOM zudem eine leichte Steigerung gegenüber 2016 verzeichnen, was den Vorstand natürlich sehr freut und uns in unserer Arbeit bestärkt. Es wurden zwischen 31 und 49 Wanderer oder Nicht-Wanderer gezählt. Wir durften viele gesellige und erlebnisreiche Stunden miteinander verbringen, was auch dem Sinn dieser Ausflüge und unserem Vereinsleben entspricht.

Veteranenvereinigung des Kantonalverbandes Zürich Zusammenkunft der Obmänner der Region Winterthur, Donnerstag, 9. März in Hegi Diese Zusammenkunft wurde von Kaspar, Peter und mir besucht. Neben den Grussworten überreicht von Stadtratskandidat Daniel Oswald wurden wie üblich die Traktanden der bevorstehenden Kant. Versammlungen der Obmänner in Wetzikon und der Veteranentagung in Rikon verhandelt.

Der Höhepunkt im Vereinsjahr ist sicher das Kant. Turnfest in Rikon (wo sicher viele Seemer aktiv mithelfen werden). Es wurde auch wieder über die Abschaffung dieses Anlasses diskutiert, eventuell erübrigt sich dies von selbst, bis jetzt ist mir noch kein Veranstalter für 2018 bekannt. Zum Ausklang dieser Versammlung hat der TV Hegi buntes Rahmenprogramm gezeigt.

Kantonale Obmänner-Versammlung,

Samstag, 22. April in Wetzikon Für die Obmännerversammlung haben wir uns entschuldigt.

Veteranentagung

Sonntag 18. Juni in Rikon Mit 18 Kameraden (Rekord) besuchten wir die 97. Veteranentagung anlässlich des Kantonalturnfestes in Rikon. Unter dem Motto Töss-tastisch konnten wir neben der Versammlung die verschiedenen Einzelwettkämpfe für Erwachsene und Jugendliche bestaunen, zudem wurde uns die Turnshow der Geräteriege Wildberg der Damenriege Weisslingen sowie der Rock`n Rollergruppe Noemi+Julian und den Rikmer Oldies gezeigt. Nach der Versammlung war natürlich auch ein Besuch auf der Alp angesagt wo wir diese Tagung gemütlich ausklingen liessen.

In der Jahresrechnung konnte ein Gewinn von Fr. 2566.90 verbucht werden, das Vermögen beträgt per 31.12.16, Fr. 42691.62. Für 2017 wird ein ausgeglichenes Budget erwartet.

Mitgliederbestand: 6203 davon 165 Veteraninnen.

Leider musste ein Rückgang der Mitglieder um 53 vermeldet werden, nur der WTU konnte eine Zunahme von 5 Veteranen verbuchen. Den Austritt haben die Gruppen Fischenthal und Uetikon am See gegeben neu dazugekommen ist Mönchaltorf.

Mitgliederbewegung

In diesem Jahr haben uns leider folgende Mitglied für immer verlassen:

  22. August 2017
02. Dezember 2017
05. Dezember 2017
Hans Niedermann (81)
Peter Wolfensberger (73)
Hans Burgener (83)

 

Austritte:

  Fritz Hofer  

 

Dem gegenüber durften wir neu folgende Mitglieder aufnehmen:

  Albert Früh
Karl Wisser
Beat Zeller
 

 

Wahl der Obmannschaft

Da keine Rücktritte zu verzeichnen waren, setzt sich die Obmannschaft wie bisher zusammen:

  Obmann
Schreiber und Vizeobmann
Kassier
Wanderobmann
Emil Bodenmann
Kaspar Hasenfratz
Heinz Suter
Peter Treier 

 

Finanzen

Vermögensausweis:

  Vermögen am 01.01.2017
Vermögen am 31.12.2017
Vermögenszunahme
Fr.
Fr.
Fr.
30'178.30
30'320.80
112.50

 

Verschiedene Faktoren haben zu einem positiven Rechnungsabschluss beigetragen. Budgetiert war ein Minus von Fr. 637.00, aber vor allem dank euren Spenden von Fr. 4‘444.95 und der sorgfältigen, kostenbewussten Kassenführung konnten wir einen kleinen Überschuss verbuchen

Allgemeines

Den langjährigen, bewährten Verträgern unseres Vereinsblattes “Seemer Turnen“, das von Kurt organisiert wird, danke ich für ihre uneigennützige Arbeit im Dienste des DTV und TV ganz herzlich. Dies sind Walter Riediker, Max Bolliger, Arthur Meyer, Heinz Egli, Peter Treier und Kurt Züblin.

Ganz herzlichen Dank gehört natürlich auch meinen Vorstandskameraden welche mich immer tatkräftig und vor allem auch ganz unkompliziert unterstützt haben.

Schlussbemerkungen

Wir hoffen wiederum viele, schöne und gesellige Stunden miteinander verbringen zu können. Dazu gehört, neben dem schönen Wetter vor allem eure Mithilfe und Unterstützung jeglicher Art, wofür ich euch allen schon jetzt ganz herzlich danke.

8405 Winterthur, den 30. Januar 2018
Der Obmann: Emil Bodenmann